Was Pophie alles kann
1. Grundlegende Interaktion
- Pophie wecken. Sag das Weckwort „Pophie“, um sie zu wecken, oder tätschle sie sanft. Auch ein Spitzname kann sie wecken, ist aber möglicherweise weniger zuverlässig als „Pophie“.
- Natürliches Gespräch. Wenn du Pophie zugewandt sprichst, kannst du plaudern, Fragen stellen oder von deinem Tag erzählen. Während einer Interaktion musst du das Weckwort nicht für jeden Satz wiederholen.
- Durchgehende Interaktion. Während einer Interaktion hört Pophie weiter zu und antwortet, du musst also nicht jedes Mal von vorn anfangen.
- Berührungsfeedback. Pophie reagiert unterschiedlich, wenn du sie streichelst, tätschelst, schüttelst oder hochhebst.
- Ausdruck und Bewegung. Pophie zeigt ihren aktuellen Zustand über ihre Augen, ihre Bewegungen, Geräusche und das Atemlicht.
Hinweis: Pophie antwortet nicht auf jedes Geräusch, das sie hört. Wenn sie erkennt, dass du mit jemand anderem sprichst, telefonierst oder dass Hintergrundgeräusche nicht an sie gerichtet sind, mischt sie sich womöglich nicht ein.
2. Gespräch und Begleitung
- Emotionale Begleitung. Pophie kann begleitend auf dich eingehen, abgestimmt auf deinen Tonfall, deinen Gesichtsausdruck und die aktuelle Situation.
- Gespräche beginnen. In passenden Momenten kann Pophie dich von sich aus begrüßen oder ein Thema anstoßen.
- Natürlich unterbrechen. Während Pophie spricht, kannst du sie ganz natürlich unterbrechen und das Gespräch weiterführen.
- In 12 Sprachen sprechen. Pophie beherrscht 12 Sprachen und kann ihre Antwortsprache auf Wunsch wechseln.
- Sprachpräferenz. Du kannst Pophie sagen, welche Sprache sie ab jetzt standardmäßig verwenden soll.
- Kurz leise sein. Mit natürlicher Sprache oder einer „Pst“-Geste kannst du Pophie bitten, eine Weile leise zu bleiben, damit sie die Umgebung nicht stört.
Hinweis: Zu den 12 Sprachen gehören Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch, Polnisch, Japanisch, Koreanisch, Arabisch und Mandarin-Chinesisch.
3. Sehen und Fotos
- Dich und deine Umgebung sehen. Pophie kann dich und die Szene um sie herum visuell wahrnehmen und darauf eingehen.
- Menschen und Mimik erkennen. Pophie erkennt Gesichter, Mimik und emotionale Signale in der Körperhaltung.
- Objekte und Szenen erkennen. Pophie versteht alltägliche Gegenstände, Räume und Veränderungen in der Umgebung.
- Sichtbaren Text lesen. Pophie kann klar sichtbaren Text auf Verpackungen, Speisekarten, Büchern oder Karten lesen.
- Fotos per Sprache. Mit Befehlen wie „mach ein Foto von mir“ macht Pophie ein Foto, das du in der App ansehen kannst.
- Momente automatisch aufnehmen. Einmal aktiviert, fotografiert Pophie von selbst, wenn sie schöne Momente sieht: ein Lächeln, ein Herz mit den Händen oder ein gezeigtes Werk. Das funktioniert nur im Vollmodus.
- Fotos ansehen und verwalten. Fotos von Pophie kannst du in der App ansehen, auf deinem Handy speichern oder aus der Cloud löschen.
Hinweis: „Momente automatisch aufnehmen“ muss in der App aktiviert werden und pausiert nach jeder Aufnahme kurz. In der aktuellen Version sagt Pophie vor dem Auslösen manchmal „3, 2, 1“ und braucht ein paar Sekunden. Das ist normal.
4. Erinnerungen und Fürsorge
- Erinnerungen mit Uhrzeit. In natürlicher Sprache kannst du Pophie bitten, dich zu einer bestimmten Zeit zu erinnern.
- Push-Mitteilungen in der App. Ist eine Erinnerung fällig, kann auch die App auf deinem Handy eine Mitteilung schicken.
- Erinnerung ans Aufstehen. Wenn du lange sitzt oder sie lange nutzt, kann Pophie dich an Bewegung oder eine Pause erinnern.
- Fürsorge mit Gespür für die Situation. Pophie kann passend zu deinem Zustand und der Situation nachfragen oder erinnern.
Hinweis: Ist eine Erinnerung fällig, während du sprichst, wartet Pophie möglichst, bis das Gespräch natürlich endet. Eine Erinnerung im Schlaf wird meist nur einmal vollständig angesagt.
5. Dinge finden
- Sachen wiederfinden. Pophie kann alltägliche Gegenstände im Sichtbereich ihrer Kamera suchen, etwa Schlüssel, Brille, Handy oder Fernbedienung.
- Suchen in natürlicher Sprache. Sag einfach „hilf mir, meine Schlüssel zu finden“ — du musst keine speziellen Befehle lernen.
- Beschreiben, wo etwas liegt. Wird etwas erkannt, beschreibt Pophie in natürlicher Sprache, wo es ungefähr liegt.
- Aktiv umsehen. Beim Suchen dreht sich Pophie in verschiedene Richtungen, um die Szene zu beobachten und auszuwerten.
Hinweis: Das Finden hängt vom Blickwinkel ab. Positionen unterhalb der Kameralinie und ein Bereich von etwa 140° hinter ihr sind möglicherweise nicht sichtbar. Findet sie etwas nicht, sagt Pophie dir Bescheid.
6. Schlaf und Entspannung
- Schlafmodus. Pophie kann in einen Schlafzustand gehen und nach dem Aufwecken weiter mit dir interagieren.
- Weißes Rauschen zum Einschlafen. Pophie kann weißes Rauschen abspielen, damit du vor dem Schlafen oder beim Ausruhen entspannst. Währenddessen dreht sie sich nicht mit, um Menschen zu folgen.
- Helligkeit im Schlaf. Im Schlaf dimmen ihre Augen und das Atemlicht automatisch, passend zur Umgebungshelligkeit.
Hinweis: Im Schlaf sind Augen und Atemlicht nicht unbedingt ganz aus; ihre Helligkeit passt sich stattdessen dem Umgebungslicht an.
7. Gedächtnis und Personalisierung
- Langzeitgedächtnis. Pophie kann sich deinen Namen, deine Vorlieben, Beziehungen und wichtige Ereignisse merken.
- Gedächtnis, das Gespräche fortsetzt. Sprichst du ein bestimmtes Thema an, kann Pophie passenden früheren Kontext zurückholen.
- Eigener Kosename. In der App legst du fest, wie Pophie dich standardmäßig anspricht.
- Geburtstagsgrüße. Wenn du Pophie deinen Geburtstag erzählst, kann sie dir an dem Tag gratulieren.
Hinweis: Pophie merkt sich nur den Geburtstag, den du ihr selbst erzählst; sie holt ihn nicht automatisch aus der App oder aus deinen Kontodaten. Derzeit lässt sich eine einzelne Erinnerung in der App noch nicht löschen.
8. Was du in der App tun kannst
- Gerät aktivieren und WLAN einrichten. Über die App aktivierst du Pophie und richtest das WLAN ein.
- Geräte verbinden und verwalten. In der App kannst du ein Gerät verbinden, Geräteinformationen ansehen und einige Verwaltungsschritte ausführen.
- Das erste Anmeldekonto merken. Merk dir das Konto (E-Mail oder Telefonnummer) von der ersten Anmeldung und nutze beim erneuten Verbinden dasselbe Konto.
- Hauptkonto und freigegebene Konten. Das Hauptkonto dient zum Verbinden des Geräts und zur Hauptverwaltung, freigegebene Konten ermöglichen die gemeinsame Nutzung in der Familie. Die genauen Rechte richten sich nach der App.
- Modus wechseln. In der App wechselst du zwischen Vollmodus, Privatmodus und Schutzmodus.
- „Momente automatisch aufnehmen“ ein- oder ausschalten. Den Schalter steuerst du in der App. Ist er aus, fotografiert Pophie nicht von selbst.
- Fotos ansehen und verwalten. In der App siehst du die Fotos von Pophie, speicherst sie auf dem Handy oder löschst sie aus der Cloud.
- Kosename und Sprachpräferenz einstellen. In der App legst du den Kosenamen fest und verwaltest deine dauerhafte Sprachpräferenz.
- Plüsch-Outfit wechseln. In der App wechselst du das Plüsch-Outfit von Pophie; das zeigt sich auch im Titelbild ihrer Briefe.
- Farbe des Atemlichts einstellen. Die Farbe des Atemlichts stellst du in der App ein. Eine eigene Farbe wirkt nur im Vollmodus.
- Ausschalten und Wiederherstellen. Offline oder im Schutzmodus kannst du über die App einige Geräteaktionen ausführen, etwa das Ausschalten.
Hinweis: Meldest du dich später nicht mit deinem ursprünglichen Konto an, kann beim Verbinden erscheinen, dass Pophie bereits verbunden ist. Die genauen Einstiegspunkte und Kontorechte richten sich nach der tatsächlichen App-Oberfläche.
9. Privatsphäre und Modi
- Privatmodus. Einmal aktiviert, nutzt Pophie die Kamera nicht mehr zur Bildwahrnehmung, und das Atemlicht leuchtet violett.
- Schutzmodus. Einmal aktiviert, führt Pophie keine Sprachgespräche und behält nur grundlegende Reaktionen; das Atemlicht leuchtet pink.
- Augen schließen und umdrehen. Du kannst Pophie bitten, die Augen zu schließen oder sich umzudrehen — eine klarere Grenze für deine Privatsphäre.
- Grundlegende Interaktion offline. Ohne Netzwerk behält Pophie einige grundlegende Reaktionen; das vollständige KI-Gespräch und erweiterte Fähigkeiten brauchen in der Regel eine Verbindung.
Hinweis: Ein pinkes Atemlicht steht meist für den Schutzmodus, ein violettes für den Privatmodus. Im Schutzmodus und im Privatmodus lässt sich die Farbe des Atemlichts nicht anpassen.