Pophie ist um eine Idee herum gebaut: so viel wie möglich lokal auf dem Gerät verarbeiten, die Cloud nur dort nutzen, wo eine Funktion sie braucht – und rohe Audio- und Videodaten niemals als Aufzeichnungen aufbewahren. Diese Seite ist deine Referenz dafür, wie sie mit deinen Daten umgeht und welche Kontrollen du hast.
Aufzeichnung & Audio/Video
Pophie speichert keine durchgehenden Aufzeichnungen. Sie nutzt Kamera, Mikrofon und weitere Sensoren, um mit dir zu interagieren – rohe Audio- und Videodaten werden aber niemals dauerhaft als Aufzeichnungen gespeichert. Je nach Funktion findet die Echtzeitverarbeitung auf dem Gerät oder in der Cloud statt.
- Lokale Verarbeitung zuerst. Gesichtserkennung, Gesten, Aktivierungswörter und grundlegende Umgebungswahrnehmung werden lokal verarbeitet. Sensorsignale werden im Moment genutzt und verworfen – nie als Aufzeichnung aufbewahrt.
- Die Cloud verarbeitet, sie speichert nicht. Tiefere Gespräche, visuelles Verstehen und Skills können die Cloud nutzen. Rohe Audio- und Videodaten werden nach der Verarbeitung nicht aufbewahrt; Sprachgespräche können in Text transkribiert werden, der Teil des Langzeitgedächtnisses werden kann.
- Geschlossene Augen sind eine ehrliche Grenze. Sind ihre Augen geschlossen, wird kein Video hochgeladen. Audio kann weiterhin verarbeitet werden, damit du mit ihr weitersprechen kannst – geschlossene Augen heißen „nicht sehen“, nicht „nicht hören“.
Deine Daten im Überblick
| Daten | So geht Pophie damit um | Deine Kontrolle |
|---|---|---|
| Sensorsignale | Werden für Sofortreaktionen direkt auf dem Gerät verarbeitet; im Moment genutzt und verworfen, nie als Aufzeichnung aufbewahrt. | Der Schutzmodus stoppt die Umgebungswahrnehmung vollständig. |
| Sprachaudio | Kann für Gespräche in der Cloud verarbeitet werden; rohes Audio wird nie langfristig gespeichert. | Gespräche können transkribiert werden; nur Text kann ins Gedächtnis gelangen. |
| Kameravideo | Wird je nach Funktion verarbeitet; rohes Video wird nie langfristig gespeichert. | Augen zu = kein Upload. Der Privatsphäre-Modus blockiert jede Nutzung von Bildern. |
| Fotos | Werden nur mit deiner Erlaubnis aufgenommen; kurzfristig in einem privaten Cloud-Bereich gespeichert und in der App angezeigt. | Ansehen, aufs Handy speichern oder löschen – jederzeit in der App. |
| Gespräche & Erinnerungen | Text-Erinnerungen werden mit deinem Konto gespeichert, um dein Erlebnis zu personalisieren; mit der Zeit geschichtet und zusammengefasst. | Werden nie zum Training allgemeiner KI-Modelle verwendet. Korrigierst du Pophie, aktualisiert sie die Erinnerung. |
| Erkennungsdaten | Gesichtsfoto, kurze Stimmproben und Dinge, die du ihr vorstellst – nur zur Erkennung genutzt, verschlüsselt und auf das Nötigste beschränkt. | Bleiben gespeichert, solange du den Dienst nutzt; werden gelöscht, wenn du dein Konto löschst. |
Privatsphäre-Modi
Du musst nie raten, was Pophie sehen oder hören kann. Jeder Modus hat eine klare Grenze, und sie zeigt dir, in welchem sie sich gerade befindet.
| Fähigkeit | Voller Funktionsumfang | Privatsphäre-Modus | Schutzmodus |
|---|---|---|---|
| Sprachgespräche | |||
| Visuelle Wahrnehmung | |||
| Proaktive Fotos | |||
| Cloud-Verarbeitung | |||
| Umgebungswahrnehmung | |||
| Aktivieren | Standard | Sprache oder App | In der App |
| Deaktivieren | — | Sprache oder App | Nur in der App |
Voller Funktionsumfang
- Ihr Alltagszustand: volle Sprach-, Seh- und multimodale Interaktion – einschließlich des Erkennens von Gesichtern, Objekten und der Person, die gerade spricht.
- Auch Cloud-Funktionen folgen demselben Prinzip: Rohe Audio- und Videodaten werden nicht aufbewahrt; nur notwendiger Text kann ins Gedächtnis gelangen.
Privatsphäre-Modus
- Blockiert jede Nutzung von Bildern – keine visuelle Wahrnehmung, kein visuelles Tracking, keine proaktiven Fotos, keine Einschätzungen auf Basis dessen, was die Kamera sieht. Die Sprachinteraktion läuft weiter.
- Aktivieren: Sag „Pophie, schließ die Augen“ oder „Schau mich nicht an“ – oder nutze den Schalter in der App. Deaktivieren: Sag „Öffne die Augen“ oder stelle in der App den vorherigen Modus wieder her.
- Du entscheidest, ob sie in diesem Modus geschlossene Augen zeigt. Auch mit offen wirkendem Blick bleibt der visuelle Input blockiert. Die App zeigt ihren Privatsphäre-Status in Echtzeit.
Schutzmodus
- Ihr stärkster lokaler Privatsphäre-Zustand: keine Cloud-Interaktion, keine Umgebungswahrnehmung, kein Sprachgespräch – nur Grundbewegungen und instinktive Reaktionen.
- Das Licht an ihrer Tasche leuchtet rosa, damit der Zustand jederzeit sichtbar ist.
- Beenden lässt sich der Schutzmodus nur über die App, nicht per Sprache. Nach dem Zurückwechseln wird nichts aus dieser Zeit aufbewahrt oder abgerufen.
Physische Privatsphäre-Gesten
- Du kannst sie jederzeit bitten, die Augen zu schließen oder sich umzudrehen.
- Erkennt sie einen sensiblen Moment – etwa wenn sich jemand umzieht –, kann sie von selbst die Augen schließen und sich abwenden.
- Das Wegdrehen zieht eine klare physische Grenze; dass kein Video hochgeladen wird, garantiert das Schließen der Augen.
Fotos & Aufnahmen
Fotos und Videos erfordern deine ausdrückliche Erlaubnis. Du kannst sie per Sprache um ein Foto bitten oder in der App proaktive Aufnahmen aktivieren – dann wählt sie selbst Momente aus, die es wert sind, festgehalten zu werden.
Bevor sie auslöst
- Proaktive Aufnahmen funktionieren nur, wenn du sie in der App aktivierst – und im Privatsphäre-Modus werden sie niemals ausgelöst.
- Vor der Aufnahme kündigt sie sich mit „3, 2, 1“ an; auf jede proaktive Aufnahme folgt eine Pause von 10 Minuten.
Wo Fotos liegen – und wer sie sehen kann
- Fotos werden in einen privaten Cloud-Bereich hochgeladen und in der App angezeigt – eine kurzfristige Ablage, in der du sie sichten und verwalten kannst, kein Archiv.
- Nur Familienmitglieder, die mit derselben Pophie verbunden sind, können sie sehen. Zugriffslinks sind signiert und laufen ab; niemand von außen kann sie öffnen.
- Du kannst Fotos jederzeit in der App ansehen, auf dein Handy speichern oder aus der Cloud löschen.
- Erkennt sie eine datenschutzsensible Situation, leert sie ihren lokalen Bild-Cache, damit sensible Bilder nicht auf dem Gerät zurückbleiben.
Erinnerungen & Personalisierung
Pophies Erinnerungen sind Text, werden mit deinem Konto gespeichert, in Schichten organisiert (Arbeits-, Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis) und regelmäßig durchgesehen und zusammengefasst – Aktuelles bleibt lebendig, ältere Details werden verdichtet.
Was sie sich merken kann
- Deinen Namen, deine Familie und Beziehungen; Vorlieben, Geburtstage und wichtige Ereignisse.
- Laufende Projekte, Gewohnheiten und den Kontext eurer Gespräche.
Wofür Erinnerungen genutzt werden – und wofür nicht
- Erinnerungen existieren für genau einen Zweck: dein eigenes Pophie-Erlebnis. Sie werden nicht zum Training allgemeiner KI-Modelle verwendet.
- Korrigierst du etwas, das sie sich gemerkt hat, aktualisiert sie es.
- Erinnerungen gehören zu deinem Konto, nicht zum Gerät: Neustarts, Firmware-Updates oder ein neues Handy mit demselben Konto löschen sie nicht.
Was du heute löschen kannst
- Fotos lassen sich in der App einzeln löschen.
- Einzelne Erinnerungen kannst du in der App noch nicht durchsehen und löschen. Eine umfassendere Gedächtnisverwaltung, Löschung und ein Export sind in Arbeit – diese Seite wird aktualisiert, sobald sie verfügbar sind.
- Mit der Löschung deines Kontos wird die Verbindung zum Gerät aufgehoben; deine personenbezogenen Daten – einschließlich der Erkennungsdaten – fallen dann unter unseren Löschprozess.
Datensicherheit
- Deine Informationen werden verschlüsselt gespeichert und, wo möglich, de-identifiziert.
- Die Daten jeder Person werden getrennt gespeichert – die Erinnerungen verschiedener Menschen vermischen sich nie.
- Das System versucht, offensichtlich sensible Informationen zu erkennen und herauszufiltern – etwa Ausweisnummern oder Wohnadressen –, damit sie nicht ins Langzeitgedächtnis gelangen.
- Im normalen Produkterlebnis werden deine Daten von automatisierten Systemen verarbeitet; eine manuelle Durchsicht durch Menschen ist nicht erforderlich. Ausnahmen regelt unsere Datenschutzerklärung.
- KI-Modelle und Cloud-Dienste von Drittanbietern, auf die wir uns stützen, sind verpflichtet, entsprechende Vorgaben zur Datenverarbeitung einzuhalten.
- Um dich wiederzuerkennen, kann sie minimale Erkennungsdaten behalten (Gesichtsfoto, kurze Stimmproben, Dinge, die du ihr vorstellst) – nur zur Erkennung genutzt, gespeichert, solange du den Dienst nutzt, und gelöscht, wenn du dein Konto löschst.
Kinder & emotionale Sicherheit
Erkennt Pophie, dass sie mit einem Kind interagiert, wechselt sie zu einer kindgerechteren Art der Interaktion. Zusätzlich zu den Sicherheitssystemen der zugrunde liegenden KI-Modelle setzen wir eigene Filter- und Sicherheitsebenen ein – eine Gefährtin, die eine emotionale Bindung aufbaut, braucht strengere Grenzen als ein Frage-Antwort-Werkzeug.
Pophie ist kein Medizin-, Therapie- oder Überwachungsgerät, und ihr kindgerechtes Verhalten ersetzt keine elterliche Aufsicht. Schlafpläne in der App können dabei helfen, die Nutzungszeit zu steuern.
FAQ
Nimmt Pophie ständig Audio und Video auf?
Nein. Sie nutzt Kamera, Mikrofon und Sensoren für die Interaktion, rohe Audio- und Videodaten werden aber niemals dauerhaft als Aufzeichnungen gespeichert. Je nach Funktion findet die Echtzeitverarbeitung auf dem Gerät oder in der Cloud statt.
Gelangt bei geschlossenen Augen etwas in die Cloud?
Video nicht. Audio kann weiterhin in der Cloud verarbeitet werden, damit du mit ihr weitersprechen kannst. Geschlossene Augen sind ein Video-Privatsphäre-Zustand, kein kompletter Aus-Schalter.
Was ist der Unterschied zwischen geschlossenen Augen und dem Privatsphäre-Modus?
Geschlossene Augen bedeuten: Es wird kein Video hochgeladen. Der Privatsphäre-Modus geht weiter – er blockiert jede Nutzung von Bildern, also keine visuelle Wahrnehmung, kein Tracking, keine proaktiven Fotos und keine bildbasierten Einschätzungen, während die Sprachinteraktion erhalten bleibt.
Was ist der Schutzmodus?
Ihr stärkster lokaler Privatsphäre-Zustand: keine Cloud-Interaktion, keine Umgebungswahrnehmung, kein Sprachgespräch – nur Grundbewegungen und Instinkte, dazu leuchtet das Licht an ihrer Tasche rosa. Nichts aus der Schutzmodus-Zeit wird danach aufbewahrt oder abgerufen.
Sind die Fotos, die sie macht, sicher?
Fotos erfordern deine ausdrückliche Erlaubnis. Sie liegen in einem privaten Cloud-Bereich, sind nur für Familienmitglieder sichtbar, die mit derselben Pophie verbunden sind, und stehen hinter signierten Links, die ablaufen. In der App kannst du sie ansehen, speichern oder löschen.
Werden meine Daten zum Training von KI-Modellen verwendet?
Deine Erinnerungen dienen ausschließlich deinem eigenen Pophie-Erlebnis. Sie werden nicht zum Training allgemeiner KI-Modelle verwendet.
Können Mitarbeitende meine Gespräche lesen?
Im normalen Produkterlebnis werden deine Daten von automatisierten Systemen verarbeitet; eine manuelle Durchsicht durch Menschen ist nicht erforderlich. Ausnahmen regelt unsere formelle Datenschutzerklärung.
Kann ich Pophies Erinnerungen löschen?
Fotos kannst du heute schon in der App löschen. Das Löschen einzelner Erinnerungen ist in der App noch nicht möglich; eine umfassendere Gedächtnisverwaltung, Löschung und ein Export sind in Arbeit, und die Kontolöschung deckt deine personenbezogenen Daten ab.
Fragen & Kontakt
Die rechtlichen Details zum Umgang mit personenbezogenen Daten findest du in der Datenschutzerklärung. Und wenn diese Seite eine Privatsphäre-Frage offen lässt, schreib uns an support@pophie.com.