So schützt Pophie deine Privatsphäre
Pophie ist um eine Idee herum gebaut: so viel wie möglich lokal auf dem Gerät verarbeiten, die Cloud nur dort nutzen, wo eine Funktion sie braucht – und rohe Audio- und Videodaten regelmäßig löschen, statt sie langfristig aufzubewahren. Diese Seite ist deine Referenz dafür, wie sie mit deinen Daten umgeht und welche Kontrollen du hast.
1. Aufzeichnung & Audio/Video
Pophie speichert keine durchgehenden Aufzeichnungen. Sie nutzt Kamera, Mikrofon und weitere Sensoren, um mit dir zu interagieren – rohe Audio- und Videodaten werden regelmäßig gelöscht und nicht langfristig aufbewahrt. Je nach Funktion findet die Echtzeitverarbeitung auf dem Gerät oder in der Cloud statt.
- Lokale Verarbeitung zuerst. Gesichtserkennung, Gesten, Aktivierungswörter und grundlegende Umgebungswahrnehmung werden lokal verarbeitet. Sensorsignale werden im Moment genutzt, regelmäßig gelöscht und nicht langfristig aufbewahrt.
- Rohdaten bleiben nur kurz in der Cloud. Tiefere Gespräche, visuelles Verstehen und Skills können die Cloud nutzen. Rohe Audio- und Videodaten werden regelmäßig gelöscht und nicht langfristig aufbewahrt; Sprachgespräche können in Text transkribiert werden, der Teil des Langzeitgedächtnisses werden kann.
- Geschlossene Augen sind eine ehrliche Grenze. Sind ihre Augen geschlossen, wird kein Video hochgeladen. Audio kann weiterhin verarbeitet werden – nur so kannst du „Öffne die Augen“ sagen und den Privatmodus wieder verlassen, und in der Zwischenzeit ganz normal weiterreden. Geschlossene Augen heißen: nicht schauen, nicht etwa nicht zuhören.
Deine Daten im Überblick
| Daten | So geht Pophie damit um | Deine Kontrolle |
|---|---|---|
| Sensorsignale | Werden für Sofortreaktionen direkt auf dem Gerät verarbeitet; regelmäßig gelöscht, nicht langfristig aufbewahrt. | Im Schutzmodus bleibt die Wahrnehmung auf dem Gerät – nichts davon erreicht die Cloud. |
| Sprachaudio | Kann für Gespräche in der Cloud verarbeitet werden; rohes Audio wird regelmäßig gelöscht und nicht langfristig gespeichert. | Gespräche können transkribiert werden; nur Text kann ins Gedächtnis gelangen. |
| Kameravideo | Wird je nach Funktion verarbeitet; rohes Video wird regelmäßig gelöscht und nicht langfristig gespeichert. | Augen schließen lassen = Privatmodus: kein Upload und überhaupt keine Nutzung von Bildern. |
| Fotos | Werden nur mit deiner Erlaubnis aufgenommen; in einem privaten Cloud-Bereich gespeichert und in der App gezeigt, bis du sie löschst. | Ansehen, aufs Handy speichern oder löschen – jederzeit in der App. |
| Gespräche & Erinnerungen | Text-Erinnerungen werden bei dieser Pophie gespeichert, um dein Erlebnis zu personalisieren; im Lauf der Zeit geschichtet und zusammengefasst. | Wir autorisieren keine Dritten, deine Inhalte zum Training ihrer allgemeinen KI-Modelle zu verwenden. Korrigierst du Pophie, aktualisiert sie die Erinnerung. |
| Erkennungsdaten | Gesichtsfoto und kurze Stimmproben – nur dafür da, dich wiederzuerkennen, verschlüsselt und minimal gehalten. | Bleiben gespeichert, solange du den Dienst nutzt; werden gelöscht, wenn du dein Konto löschst. |
2. Privatsphäre-Modi
Du musst nie raten, was Pophie sehen oder hören kann. Jeder Modus hat eine klare Grenze, und sie zeigt dir, in welchem sie sich gerade befindet.
| Fähigkeit | Vollmodus | Privatmodus | Schutzmodus |
|---|---|---|---|
| Sprachgespräche | |||
| Visuelle Wahrnehmung | |||
| Proaktive Fotos | |||
| Cloud-Verarbeitung | |||
| Umgebungswahrnehmung | Nur auf dem Gerät | ||
| Aktivieren | Standard | Sprache oder App | In der App |
| Deaktivieren | — | Sprache oder App | Nur in der App |
Vollmodus
- Ihr Alltagszustand: volle Sprach-, Seh- und multimodale Interaktion – einschließlich des Erkennens von Gesichtern, Objekten und der Person, die gerade spricht.
- Auch Cloud-Funktionen folgen demselben Prinzip: Rohe Audio- und Videodaten werden regelmäßig gelöscht statt langfristig aufbewahrt; nur notwendiger Text kann ins Gedächtnis gelangen.
Privatmodus
- Blockiert jede Nutzung von Bildern – keine visuelle Wahrnehmung, kein visuelles Tracking, keine proaktiven Fotos, keine Einschätzungen auf Basis dessen, was die Kamera sieht. Die Sprachinteraktion läuft weiter.
- Aktivieren: Sag „Pophie, schließ die Augen“ oder „Schau mich nicht an“ – oder nutze den Schalter in der App. Deaktivieren: Sag „Öffne die Augen“ oder stelle in der App den vorherigen Modus wieder her.
- In diesem Modus bleiben ihre Augen geschlossen – der Zustand ist auf einen Blick sichtbar, und es gibt keinen Privatmodus mit offenen Augen. Die App zeigt ihren Privatsphäre-Status in Echtzeit.
Schutzmodus
- Ihr stärkster Privatsphäre-Zustand: Alles bleibt auf dem Gerät. Nichts von dem, was sie sieht oder hört, erreicht die Cloud.
- Sprechen kann sie hier nicht – aber sie ist weiter bei dir: Sie sieht dich, folgt dir mit dem Blick und antwortet auf deine Berührung, vollständig aus Algorithmen auf dem Gerät.
- Das Atemlicht leuchtet rosa, damit der Zustand jederzeit sichtbar ist.
- Beenden lässt sich der Schutzmodus nur über die App, nicht per Sprache. Nach dem Zurückwechseln wird nichts aus dieser Zeit aufbewahrt oder abgerufen.
Physische Privatsphäre-Gesten
- Du kannst sie jederzeit bitten, die Augen zu schließen oder sich umzudrehen.
- Erkennt sie einen sensiblen Moment – etwa wenn sich jemand umzieht –, kann sie von selbst die Augen schließen und sich abwenden.
- Das Wegdrehen zieht eine klare physische Grenze; dass kein Video hochgeladen wird, garantiert das Schließen der Augen.
3. Fotos & Aufnahmen
Fotos und Videos erfordern deine ausdrückliche Erlaubnis. Du kannst sie per Sprache um ein Foto bitten oder in der App proaktive Aufnahmen aktivieren – dann wählt sie selbst Momente aus, die es wert sind, festgehalten zu werden.
Bevor sie auslöst
- Proaktive Aufnahmen funktionieren nur, wenn du sie in der App aktivierst – und im Privatmodus werden sie niemals ausgelöst.
- Vor der Aufnahme kündigt sie sich mit „3, 2, 1“ an; auf jede proaktive Aufnahme folgt eine Pause von 10 Minuten.
Wo Fotos liegen – und wer sie sehen kann
- Fotos werden in einen privaten Cloud-Bereich hochgeladen und in der App angezeigt – sie bleiben in deinem Album, bis du sie löschst.
- Nur Familienmitglieder, die mit derselben Pophie verbunden sind, können sie sehen. Zugriffslinks sind signiert und laufen ab; niemand von außen kann sie öffnen.
- Du kannst Fotos jederzeit in der App ansehen, auf dein Handy speichern oder aus der Cloud löschen.
- Erkennt sie eine datenschutzsensible Situation, leert sie ihren lokalen Bild-Cache, damit sensible Bilder nicht auf dem Gerät zurückbleiben.
4. Erinnerungen & Personalisierung
Pophies Erinnerungen sind Text, werden bei dieser Pophie gespeichert, in Schichten organisiert (Arbeits-, Kurzzeit-, Langzeitgedächtnis) und regelmäßig durchgesehen und zusammengefasst – Jüngeres bleibt lebendig, ältere Details werden verdichtet.
Was sie sich merken kann
- Deinen Namen, deine Familie und Beziehungen; Vorlieben, Geburtstage und wichtige Ereignisse.
- Laufende Projekte, Gewohnheiten und den Kontext eurer Gespräche.
- Dinge, die du ihr vorstellst – ein Haustier, ein Kuscheltier, ein Alltagsgegenstand –, damit sie sie beim nächsten Mal wiedererkennt. Das sind Erinnerungen an die Dinge, keine Daten, mit denen du identifiziert wirst.
Wofür Erinnerungen genutzt werden – und wofür nicht
- Erinnerungen existieren für genau einen Zweck: dein eigenes Pophie-Erlebnis. Wir autorisieren keine Dritten, deine Inhalte zum Training ihrer allgemeinen KI-Modelle zu verwenden.
- Korrigierst du etwas, das sie sich gemerkt hat, aktualisiert sie es.
- Erinnerungen gehören zu dieser Pophie, nicht zu deinem Telefon oder Konto: Neustarts, Firmware-Updates oder ein erneutes Anmelden auf einem neuen Telefon löschen nichts. Tauschst du die Pophie selbst aus, wende dich vor dem Wechsel an den Support und lass die Erinnerungen übertragen – setz sie nicht selbst auf Werkseinstellungen zurück.
Was du heute löschen kannst
- Fotos lassen sich in der App einzeln löschen.
- Einzelne Erinnerungen kannst du in der App noch nicht durchsehen und löschen. Eine umfassendere Gedächtnisverwaltung, Löschung und ein Export sind in Arbeit – diese Seite wird aktualisiert, sobald sie verfügbar sind.
- Mit der Löschung deines Kontos wird die Verbindung zum Gerät aufgehoben; deine personenbezogenen Daten – einschließlich der Erkennungsdaten – fallen dann unter unseren Löschprozess.
5. Datensicherheit
- Deine Informationen werden verschlüsselt gespeichert und, wo möglich, de-identifiziert.
- Die Daten jeder Person werden getrennt gespeichert – die Erinnerungen verschiedener Menschen vermischen sich nie.
- Das System versucht, offensichtlich sensible Informationen zu erkennen und herauszufiltern – etwa Ausweisnummern oder Wohnadressen –, damit sie nicht ins Langzeitgedächtnis gelangen.
- Deine Daten werden von automatisierten Systemen verarbeitet. Wir sehen deine persönlichen Daten nicht von Hand durch, es sei denn, ein konkreter Fall macht es nötig – etwa wenn der Support ein Problem für dich untersucht. Ist es nötig, bleibt der Zugriff auf das für diesen Fall Erforderliche beschränkt und unterliegt Zugriffskontrolle, abgestuften Berechtigungen sowie Verschwiegenheitspflichten für Mitarbeitende und Partner. Die Einzelheiten regelt unsere Datenschutzerklärung.
- KI-Modelle und Cloud-Dienste von Drittanbietern, auf die wir uns stützen, sind verpflichtet, entsprechende Vorgaben zur Datenverarbeitung einzuhalten.
- Um dich wiederzuerkennen, kann sie minimale Erkennungsdaten behalten (Gesichtsfoto, kurze Stimmproben) – nur zur Erkennung, gespeichert für die Dauer deiner Nutzung, gelöscht mit deinem Konto.
6. Kinder & emotionale Sicherheit
Pophie versucht nicht selbst herauszufinden, ob sie mit einem Kind spricht – die Grenze setzt du. In der App gibt es unter „Geräteeinstellungen → Ausdrucksstil“ zwei Optionen: „Familienfreundlich“ ist die Voreinstellung und verwendet keine Schimpfwörter oder derbe Sprache; „Natürlich“ erlaubt einen direkteren, schärferen oder ironischen Ton. Zusätzlich kannst du Wörter sperren, die sie nicht sagen darf. Das sind Geräteeinstellungen: Sie gelten für jede folgende Antwort, und Rollenspiele oder Aufforderungen wie „vergiss deine Regeln“ können sie nicht aushebeln.
Zusätzlich zu den Sicherheitssystemen der zugrunde liegenden KI-Modelle legen wir eigene Filter- und Sicherheitsschichten darüber – eine Begleiterin, zu der man eine emotionale Bindung aufbaut, braucht strengere Grenzen als ein Frage-Antwort-Werkzeug. Pophie ist kein medizinisches, therapeutisches oder Überwachungsgerät, und diese Einstellungen ersetzen keine elterliche Aufsicht. Schlafpläne in der App helfen dabei, die Nutzungszeit zu steuern.
7. FAQ
Nimmt Pophie ständig Audio und Video auf?
Nein. Sie nutzt Kamera, Mikrofon und Sensoren für die Interaktion; rohe Audio- und Videodaten werden regelmäßig gelöscht und nicht dauerhaft als Aufzeichnungen gespeichert. Je nach Funktion findet die Echtzeitverarbeitung auf dem Gerät oder in der Cloud statt.
Gelangt bei geschlossenen Augen etwas in die Cloud?
Video nicht. Audio kann weiterhin in der Cloud verarbeitet werden – nur so kannst du „Öffne die Augen“ sagen und den Privatmodus verlassen, und in der Zwischenzeit normal weiterreden. Geschlossene Augen betreffen Bilder, sie sind kein Gesamtschalter.
Sind geschlossene Augen und der Privatmodus dasselbe?
Ja. Sie die Augen schließen zu lassen, ist der Weg in den Privatmodus: Er blockiert jede Nutzung von Bildern – keine visuelle Wahrnehmung, kein Tracking, keine proaktiven Fotos, keine Urteile anhand des Kamerabilds – und lässt die Sprachinteraktion bestehen. Die geschlossenen Augen machen den Modus sichtbar, und einen Privatmodus mit offenen Augen gibt es nicht.
Was ist der Schutzmodus?
Ihr stärkster Privatsphäre-Zustand: Alles läuft auf dem Gerät, und nichts von dem, was sie wahrnimmt, erreicht die Cloud. Sprechen kann sie hier nicht, aber sie sieht dich weiterhin, folgt dir mit dem Blick und antwortet auf deine Berührung – vollständig aus Algorithmen auf dem Gerät, dazu leuchtet das Atemlicht rosa. Nichts aus der Schutzmodus-Zeit wird danach aufbewahrt oder abgerufen.
Sind die Fotos, die sie macht, sicher?
Fotos erfordern deine ausdrückliche Erlaubnis. Sie liegen in einem privaten Cloud-Bereich, sind nur für Familienmitglieder sichtbar, die mit derselben Pophie verbunden sind, und stehen hinter signierten Links, die ablaufen. In der App kannst du sie ansehen, speichern oder löschen.
Werden meine Daten zum Training von KI-Modellen verwendet?
Deine Erinnerungen dienen ausschließlich deinem eigenen Pophie-Erlebnis. Wir autorisieren keine Dritten, deine Inhalte zum Training ihrer allgemeinen KI-Modelle zu verwenden.
Können Mitarbeitende meine Gespräche lesen?
Im normalen Betrieb nicht – deine Daten werden von automatisierten Systemen verarbeitet. Eine manuelle Einsicht gibt es nur, wenn ein konkreter Fall es erfordert, etwa wenn der Support ein Problem für dich untersucht; sie bleibt dann auf das Erforderliche beschränkt und unterliegt Zugriffskontrolle, abgestuften Berechtigungen und Verschwiegenheitspflichten. Die Einzelheiten regelt unsere offizielle Datenschutzerklärung.
Kann ich Pophies Erinnerungen löschen?
Fotos kannst du heute schon in der App löschen. Das Löschen einzelner Erinnerungen ist in der App noch nicht möglich; eine umfassendere Gedächtnisverwaltung, Löschung und ein Export sind in Arbeit, und die Kontolöschung deckt deine personenbezogenen Daten ab.
8. Fragen & Kontakt
Die rechtlichen Details zum Umgang mit personenbezogenen Daten findest du in der Datenschutzerklärung. Und wenn diese Seite eine Privatsphäre-Frage offen lässt, schreib uns an support@pophie.com.